Dieses kann jedem mal passieren, der in einer Großstadt lebt: ein dunkles großes Fahrzeug fährt mit entschieden überhöhter Geschwindigkeit die Straße entlang, ignoriert die rote Ampel und Kinder oder Erwachsene retten sich in letzter Sekunde vom Zebrastreifen auf den Bürgersteig. Sie reagieren sofort und notieren sich Kennzeichen, sehen dort ein wenig irritiert eine Null und bemerken kleine Banner an den Heckflügeln. Ein Anruf bei der Polizei führt zu einem irritierendem Ergebnis. Es war ein Wagen eines diplomatischen Dienstes. Dessen Angehörige unterliegen zwar denselben Gesetzen wie alle, können aber wegen diplomatischer Immunität nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Man kann bei Fahrern solcher Fahrzeuge also immer wieder damit rechnen, das sie etwas rücksichtslos fahren, da Geldbußen oder ähnliches ja in dem Fall nicht greifen. Deshalb ein wichtiger Rat an dieser Stelle: sollte man in einen Unfall verwickelt werden, ist es wichtig, folgendes zu beachten: Kennzeichen aufschreiben, Personalien des Fahrers und auch der Insassen, genau wie von Zeugen. Fotos machen wäre auch sehr gut und auf jeden Fall die Polizei verständigen. Und um überhaupt eine Entschädigung zu erhalten, setzen sich sich mit einem Anwalt für Verkehrsrecht in Verbindung, denn eine entsprechende Bestrafung des Unfallfahrers wird es wohl nicht geben und mit einer größeren Entschädigung braucht man erst recht nicht zu rechnen
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